Programmbeschwerde "Das Hamas Narrativ in der Tagessschau" Die Dokumente

In dieser Programmbeschwerde wird zum einen beklagt, dass die Tagesschau fast ausschließlich mit Narrativen arbeitet und zum anderen als Narrativ fast ausschließlich das Narrativ der Hamas verbreitet. Hier die dazugehörigen Dokumente

Bemerkungen:

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Die Ablehnung / Stellungnahme der ARD

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Die Stellungnahme erscheint ausführlich und angemessen in der Länge und Ausführlichkeit. Auch scheint die Beschwerde ja sogar den Weg bis zum Chefredakteur gefunden zu haben.

Inhaltlich lässt sie sich so zusammenfassen: Wir arbeiten gut und ihre Beschwerde ist nicht gut genug. Es erfolgte keine inhaltliche Auseinandersetzung, da die Form der Redaktion nicht ausreichend erschien.

Dafür werden Beispiele angeführt.

Ich lese daraus, dass Formfehler zu Ablehnung führen können. Aber da auch formell wissenschaftlichere Beschwerden ebenso abgelehnt wurden erscheint mir das nur als vordergründiger Grund.

Darüber möge aber jeder selbst entscheiden.

Was wir kommuniziert haben ist, dass es uns nicht um eine wissenschaftliche Arbeit ging. Es war das Votum von Bürgern, die auch zeigen wollten, welche Emotionen die Berichterstattung auslöst. Daran vermag ich bisher nichts Fehlerhaftes entdecken. Nicht alle Bürger sind Wissenschaftler oder Juristen.

Ärgerlich ist im Nachklang, dass in dieser wie auch anderen Beschwerden, nur Ablehnung herauszulesen war. Kein Wille zum Dialog, keine Nachfrage, keine Selbstreflektion, keine Stellungnahme zu einzelnen Argumenten, es sei denn sie geben ein negatives Bild vom Kläger ab.

Von diesem Prozess bleibt Frust, Ablehnung und ein Versagen von Beteiligung und Zusammenwirken. Das trübt natürlich den Blick auf die Öffentlich-Rechtlichen Sendeanstalten.

Der Einspruch und das Ende

Wir haben gegen die Stellungname der ARD dann noch Einspruch eingelegt. Ziel war, dass der Programmausschuss das Gespräch mit der Tagesschau - Redaktion führen würde. Das war das Maximum, was uns erreichbar schien. Denn ein direktes Gespräch für den Kläger ist nicht vorgesehen. Unser Einspruch war aber in den Augen des Rundfunkrates nicht gewichtig genug, so dass wir beschlossen, unseren Einspruch zurückzuziehen.

Dieses erwartbare Ende, erwartbar, weil 99% aller Programmbeschwerden abgelehnt werden, dieses Ende soll ein neuer Anfang sein, der hier auf der Homepage zu sehen ist. Vernetzung, Informationen, Vorträge. So gesehen hat sich die Beschwerde gelohnt. Was überhaupt nicht erreicht werden konnte, ist eine Veränderung in der Tagesschau / Israel - Berichterstattung zu erwirken. Daran muss weiter gearbeitet werden.